Unter Allgemeinanästhesie versteht man im herkömmlichen Sinne die Vollnarkose. Sie schaltet Bewusstsein und Schmerzempfinden aus. Der Patient befindet sich in einem schlafähnlichen Zustand. Überwachungsmonitore messen fortlaufend Kreislauf- und Atemfunktionen.

Etwa 30 Minuten vor Narkosebeginn wird ein Beruhigungsmittel verabreicht, welches eine gewisse innere Gelassenheit beim Patienten bewirken soll.

Die Narkoseeinleitung erfolgt meist über eine Vene, in die zuvor ein kleiner Kunststoffkatheter platziert wurde.

Die Dauer der Narkose ist abhängig vom jeweiligen Eingriff und kann  genau gesteuert werden. Man führt die Schlaf- und Schmerzmittel über eine kontinuierlich arbeitende Spritzenpumpe zu. Zusätzlich werden oft gasförmige Narkosemittel eingesetzt, welche in Abhängigkeit von der Art der Operation gemeinsam mit Sauerstoff über eine Gesichtsmaske, eine Maske die auf dem Kehlkopf aufsitzt oder einen Beatmungsschlauch in die Lunge des Patienten gelangen.

Die modernen in der ambulanten Anästhesie eingesetzten Medikamente werden von den meisten Patienten sehr gut vertragen.